Welche Beschwerden sind Anzeichen für den Grauen Star (Katarakt)? Was passiert bei der Operation? Wann kommen Speziallinsen zum Einsatz? Und was ist zu beachten, wenn Patientinnen und Patienten zusätzlich einen grünen Star oder eine Makuladegeneration haben? Diese und viele weitere Fragen beantworteten unsere Expertinnen und Experten bei einem Infoabend im TUM Klinikum.
Das Interesse an der Veranstaltung war groß: Etwa doppelt so viele Besucherinnen und Besucher als noch bei der ersten Infoveranstaltung zum Grauen Star im Juli 2025 kamen ins Klinikum, um sich zum Thema zu informieren. Auch dieses Mal führte Univ.-Prof. Dr. Dr. med. Peter Charbel Issa, Direktor der Augenklinik, durch den Nachmittag. Besonders großes Interesse zeigten die Teilnehmenden am Vortrag von Oberarzt Dr. med. Daniel Zapp, der zum Thema „Operation des Grauen Stars bei Glaukom- oder Hornhauterkrankungen“ informierte. „Grundsätzlich sollten Patientinnen und Patienten mit Glaukom, die auf Augentropfen angewiesen sind, immer auch die Möglichkeit eines Glaukom-Stents im Rahmen der Katarakt Operation diskutiert werden“, sagt Dr. Zapp.
Die Teilnehmenden schätzten es sehr, nach den Vorträgen eigene Fragen im Auditorium stellen zu dürfen. Viele nutzten auch die halbstündige Pause, um mit den Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltungsorganisatorin Sabine Stingl erhielt am Abend sowohl vor Ort als auch schriftlich im Nachgang zahlreiche Danksagungen von Besucherinnen und Besuchern. Über dieses große Interesse freute sich auch Prof. Issa: „Dass unsere Veranstaltung so großen Anklang gefunden hat, beweist einmal mehr, dass der Rat unserer Fachleute gefragt ist.“ Für Prof. Issa ein Grund mehr, dieses interaktive Informationsangebot auch weiterhin anzubieten: „Mit der großen Expertise unseres Universitätsklinikums leisten wir gerne einen Beitrag, um möglichst viele Menschen zu Augenerkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.“
Am 24. Januar 2026 war die Augenklinik des TUM Klinikums erneut Gastgeber der Jahrestagung der Münchner Ophthalmologischen Gesellschaft. Diese bot augenärztlichen Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit der Weiterbildung zu aktuellen augenärztlich relevanten Themen sowie Informationen zu Neuerungen aus der Klinik.
Eröffnet wurde die Tagung von Prof. Peter Charbel Issa, Direktor der Augenklinik am TUM Klinikum, der in seinem Vortrag einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Klinik sowie über die Diagnose seltener Netzhauterkrankungen gab. Daran schloss sich ein vielfältiges Programm an – mit Themen von Netzhauterkrankungen über Glaukom- und Lidchirurgie sowie Neuroophthalmologie bis hin zu Kurzsichtigkeit im Kindesalter. Das Forschungslabor der Augenklinik gab durch seinen Videobeitrag einen spannenden Einblick in ihre Arbeit zu innovativen Ansätzen mit Künstlicher Intelligenz und Robotik im Augen-OP.
In der Pause bot eine gut besuchte Industrieausstellung Gelegenheit, sich zu modernen diagnostischen und therapeutischen Verfahren zu informieren und mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Firmen ins Gespräch zu kommen.
Besonders beliebt bei den Teilnehmenden war auch in diesem Jahr das „Consilium Diagnosticum“, in dem komplexe Fälle aus dem klinischen Alltag vorgestellt und gemeinsam diskutiert wurden. Das integrierte interaktive Quiz machte die Vorstellung besonders lebendig. Viele positive Rückmeldungen durch die Teilnehmenden unterstrichen den Wunsch nach Fortbildungen dieser Art, die wissenschaftliche Aktualität mit unmittelbarem Nutzen für die tägliche Patientenversorgung verbinden.
Betroffene sehen wie durch einen Schleier, fühlen sich schnell geblendet, Farben erscheinen ihnen verblasst: Beschwerden, die auf Grauen Star (Katarakt) hindeuten können. Bei dieser Augenerkrankung trübt sich die Augenlinse langsam ein. Die meisten Menschen sind mit zunehmendem Alter davon betroffen. Fast immer hilft ihnen eine Operation, wieder gut sehen und sogar lesen zu können.
Doch steckt hinter den eigenen Beschwerden wirklich ein Grauer Star – oder doch eine andere Augenerkrankung? Wie lässt sich das sicher feststellen? Und: Welche Therapie ist die richtige – gerade auch bei Patientinnen und Patienten, die zusätzlich zum Grauen Star an einem Glaukom oder auch an Hornhaut- oder Netzhauterkrankungen leiden?
Bei unserer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 9. Juli 2025, bekamen Besucherinnen und Besucher Antworten auf diese und viele weitere Fragen. Viele sind der Einladung gefolgt, um sich aus erster Hand von den Expertinnen und Experten unserer Augenklinik informieren zu lassen – und auch um eigene Fragen zu stellen.
„In den richtigen Händen lässt sich der Graue Star fast immer sehr erfolgreich behandeln“, sagt Prof. Peter Charbel Issa, Direktor der Augenklinik am TUM Klinikum und Moderator der Veranstaltung. „Umso wichtiger ist es uns, Betroffene über Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären – und Ihnen Ängste zu nehmen.“ Etwa auch zu der Frage: Wie geht es nach der Operation weiter? Was muss ich nach dem Eingriff beachten – und wie lange dauert es eigentlich, bis ich wieder richtig sehen kann?
„Der Bedarf nach seriösen Informationen aus erster Hand ist groß – zum Grauen Star, aber auch zu vielen anderen Augenerkrankungen. Auch Besucherinnen und Besucher haben uns dies bei unserem Infotag zurückgemeldet“, sagt Prof. Issa. „Darum wollen wir auch künftig Informationsveranstaltungen zu Augenerkrankungen anbieten.“
Wie lassen sich Makulaerkrankungen von anderen Augenleiden unterscheiden? Welche Therapien helfen Betroffenen? Zu diesen und vielen weiteren Fragen informierten Expertinnen und Experten unserer Augenklinik am 26.03.2025 bei einer Veranstaltung in unserem Klinikum. Beinahe 100 Menschen sind der Einladung gefolgt: Sie nutzen die Gelegenheit, sich in mehreren Vorträgen zu informieren und vor allem auch eigene Fragen an unsere Spezialistinnen und Spezialisten zu stellen.
„Wir freuen uns sehr über dieses große Interesse“, sagt Prof. Peter Charbel Issa, Direktor der Augenklinik am TUM Klinikum und Moderator der Veranstaltung. „Die Makula spielt eine ganz zentrale Rolle für gutes Sehen“, sagt er. „Sie ist der Bereich der Netzhaut mit der höchsten Dichte an Sehsinneszellen. Deshalb sind Erkrankungen der Makula eine Gefahr für die Sehfähigkeit.“
Entsprechend groß war der Informationsbedarf bei den Gästen. „Besonders gefreut hat uns, wie interaktiv die Veranstaltung war“, sagt Prof. Mathias Maier, stellvertretender Direktor der Augenklinik. „Die Zuschauerinnen und Zuschauer haben uns viele Fragen gestellt, die wir Ihnen gern beantwortet haben.“ Das kam gut an im Publikum.
Für Prof. Issa ist daher klar: „Nach diesem gelungenen Auftakt wollen wir auch in Zukunft Informationsveranstaltungen für unsere Patientinnen und Patienten anbieten.“